Ludwig van Beethoven und seine Stellung am Wiener Kaiserhof

Wo wurde Beethoven geboren und mit welchem Alter kam er nach Wien? Welche Stellung hatte er am Wiener Kaiserhof? Was sind seine berühmten Werke? Wie stand es um sein Liebesleben? Wann und wo ist er verstorben?

 

Ludwig van Beethoven erblickt am 17. Dezember 1770 in Bonn das Licht der Welt. Sein gleichnamiger Großvater war schon Musiker und diente ihm als Inspiration. Als 7 jähriger trat er bereits als Pianist zum ersten Mal öffentlich auf.

Mit 17 Jahren kam er das erste Mal nach Wien, angeblich um Kompositionsschüler Mozarts zu werden. Ob es je zu einem Aufeinandertreffen kam ist nicht dokumentiert. Nach einem kurzen Aufenthalt zurück in Bonn, da seine Mutter verstarb, kam er wieder zurück nach Wien und blieb bis an sein Lebensende in der habsburgischen Metropole.

Sein Talent führte ihn in höchste gesellschaftliche Kreise, doch ein Gehörleiden setzte seiner Karriere als Pianist ein frühes Ende. Diese Krankheit sollte bis zur völligen Taubheit im Laufe der Zeit verschlimmern und löste eine große Krise bei Beethoven aus.

Im Heiligenstädter Testament von 1802 wurde dies dokumentiert. In den damaligen Heilquellen in Heiligenstadt versuchte er sein Gehörleiden zu kurieren. Er schrieb über seinen Gesundheitszustand Briefe an seine Brüder, die er allerdings nie abschickte.

Im Haus in der Probusgasse, welches heutzutage in ein Museum umgewandelt wurde, schuf er mehrere große Werke, u.a. die Eroica-Symphonie, drei Klaviersonaten Opus 31 und das Oratorium „Christus am Ölberge“.

Im Pasqualatihaus auf der Mölker Bastei schuf er seine Oper Fidelio und arbeitete an dem berühmten Klavierstück „Für Elise“. Beethoven war häufig verliebt, jedoch nie verheiratet, obwohl Frauen in seinem Leben eine wichtige Rolle spielten. In Wien gibt es mehrere Beethoven-Gedenkstätten zu besichtigen, da er ca. 70x den Wohnsitz wechselte.

Beethoven gilt heute als Vollender der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik. Anfangs war er noch sehr von Mozart und Haydn inspiriert bis er nach und nach seinen eigenen Stil fand. Er schuf Werke, deren musikgeschichtlicher Einfluss kaum zu übertreffen ist, wie z.B. seine 9. Symphonie.

Mit 57 Jahren verstarb er in Wien an den Folgen einer Lungenentzündung und wurde anfangs am Währinger Friedhof und später am Wiener Zentralfriedhof bestattet.

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